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Biber
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Bibercite-ref-1[1] (Castoridae) sind eine Familie in der Ordnung der Nagetiere (Rodentia). Sie sind â nach den Capybaras â die zweitgröĂten lebenden Nagetiere der Erde.cite-ref-2[2] Die Familie besteht heute aus einer einzigen Gattung, Castor, der zwei Arten angehören: der EuropĂ€ische Biber (Castor fiber), auch Eurasischer Biber genannt, und der Kanadische Biber (Castor canadensis). Manche Zoologen betrachten den Kanadischen Biber als eine Unterart des EuropĂ€ischen Bibers; dieser Auffassung steht die unterschiedliche Chromosomenzahl (48 beim EuropĂ€ischen, 40 beim Kanadischen) entgegen. Nach Heidecke werden acht Unterarten unterschieden.cite-ref-3[3]
Der EuropĂ€ische Biber ist in Europa durch die FFH-Richtlinie (AnhĂ€nge II und IV) besonders geschĂŒtzt.cite-ref-4[4] Er unterliegt in Deutschland nicht dem Jagdrecht nach dem Bundesjagdgesetz. Die Jagd auf den Kanadischen Biber ist in Kanada und den verschiedenen Bundesstaaten der USA unterschiedlich geregelt. Teilweise dĂŒrfen dort Biber gejagt oder gefangen werden.
Contents
âą Merkmale
âą Verbreitung
âą Lebensraum
âą Lebensweise
âą Biberbauten
âą Wohnbauten
⹠BiberdÀmme
âą Parasiten
âą Kulturaspekte
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Merkmale
Der Kanadische Biber erreicht bei einer GesamtlĂ€nge (einschlieĂlich des Schwanzes) von 90 bis 120 Zentimetern eine typische Körpermasse von 17 bis 32 Kilogramm (in AusnahmefĂ€llen bis 45 Kilogramm) und wird 10 bis 12 Jahre alt; Tiere in Gefangenschaft erreichten schon ein Alter von 19 Jahren.cite-ref-test-5-0[5] Der EuropĂ€ische Biber hingegen ist etwas kleiner und weist im Mittel eine Körpermasse von rund 18 Kilogramm (das schwerste gemessene Exemplar wog 31,7 Kilogramm) auf.cite-ref-kitchener-6-0[6]
Eurasische und Kanadische Biber sind Ă€uĂerlich nur schwer zu unterscheiden. Auch die Geschlechter unterscheiden sich Ă€uĂerlich kaum. Nur sĂ€ugende Weibchen sind an den gröĂeren Zitzen als Weibchen zu erkennen; ansonsten muss die Kloake nach einem Penisknochen abgetastet werden.cite-ref-7[7] Das meist braune Fell des Bibers ist mit 230 Haaren pro Quadratmillimeter (Mensch: bis zu 6) sehr dicht und schĂŒtzt vor NĂ€sse und AuskĂŒhlung. Der Pelz wird regelmĂ€Ăig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret, dem Bibergeil (Castoreum), gepflegt.
Mit seinem spindelförmigen Körper, einem breiten, abgeplatteten, mit lederartiger Haut bedeckten und unbehaarten Schwanz, Kelle genannt, und den SchwimmhÀuten zwischen den Zehen ist das Tier an das Leben im Wasser angepasst. Die Kelle dient als Steuer beim Abtauchen sowie zur Temperaturregulation und als Fettdepot. Beim Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen; so können Biber bis zu 20 Minuten tauchen.cite-ref-8[8]
Verbreitung
Der EuropĂ€ische Biber war ursprĂŒnglich in Europa und weiten Teilen Asiens heimisch, ist dann aber durch Bejagung (dichtes Fell, essbares Fleisch) in weiten Teilen Europas ausgerottet worden. Durch konsequenten Schutz und Auswilderungen im 20. Jahrhundert haben sich die BestĂ€nde des EuropĂ€ischen Bibers in den letzten Jahrzehnten wieder erholt. FĂŒr Details zur Verbreitung siehe: EuropĂ€ischer Biber.
Der Kanadische Biber ist noch weit in Nordamerika verbreitet. Trotz intensiver Nutzung wurde dort die Population nicht nachhaltig zerstört. Teilweise erlauben die BestĂ€nde wieder die Jagd auf Biber (Fallenstellen). Durch Auswilderung wurde auf Feuerland und in Finnland eine Population von Kanadischen Bibern geschaffen. Auch in Ăsterreich wurden einige Kanadische Biber freigelassen, spĂ€ter aber wieder abgefangen.
Lebensraum
Der Biber ist ein semiaquatisches SĂ€ugetier, das heiĂt sein Lebensraum sind flieĂende und stehende GewĂ€sser und deren Uferbereiche. An Land bewegt er sich aufgrund seines plumpen Körperbaus nur langsam. Sein Körperbau ist dem Leben im und am Wasser ausgezeichnet angepasst (Kelle als Steuer und Antriebsruder, SchwimmhĂ€ute an den HinterfĂŒĂen, bis zu 230 Haare pro Quadratmillimeter KörperoberflĂ€che und 120 Haare pro Quadratmillimeter am RĂŒcken, Möglichkeit das Fell einzufetten, Geschlechtsorgane im Körperinneren, effiziente Ausnutzung des Sauerstoffs, wodurch er bis zu 20 Minuten lang tauchen kann). Der Biber besiedelt FlieĂgewĂ€sser in allen GröĂenkategorien, vom Fluss erster Ordnung bis hin zum EntwĂ€sserungsgraben. Ebenso kann er alle Formen von StillgewĂ€ssern annehmen, vom Weiher oder Altwasser bis hin zum See. Stehen ihm nur mangelhafte LebensrĂ€ume zur VerfĂŒgung, zeigt sich der Biber mitunter sehr anpassungsfĂ€hig und siedelt sich auch an auĂergewöhnlichen PlĂ€tzen an, beispielsweise inmitten von Ortschaften oder direkt an Autobahnen, wo dann Gehölzpflanzungen nicht selten die wichtigste Nahrungsquelle darstellen.
Lebensweise
Biber leben monogam. Das Revier einer Biberfamilie, die aus dem Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren besteht, umfasst je nach der QualitĂ€t des Biotops 1 bis 3 Kilometer FlieĂgewĂ€sserstrecke. Die Reviergrenzen werden mit einem öligen Sekret (Bibergeil) aus Gewebe im Afterbereich markiert und gegen Eindringlinge verteidigt.
In der Biberburg leben die Altbiber mit bis zu vier Jungen, oft noch zusĂ€tzlich mit Jungtieren aus dem Vorjahr. Im Mai wird der behaarte und von Geburt an sehende Nachwuchs geboren, davor mĂŒssen die vorjĂ€hrigen Jungen den Bau verlassen haben. Die jungen Biber sind anfangs wasserscheu, werden aber von der Mutter einfach ins Wasser geworfen und so an das Leben im Wasser gewöhnt. Sie werden in der Regel zwei Monate lang von der Mutter gesĂ€ugt und erlangen nach etwa drei Jahren die Geschlechtsreife. Dann werden sie von den Eltern aus dem Revier vertrieben, um sich einen Partner zu suchen und selbst ein Revier zu grĂŒnden. Sie wandern dafĂŒr im Mittel etwa 25 Kilometer, zum Teil auch mehr als 100 Kilometer weit.
Der Biber ist dĂ€mmerungs- und nachtaktiv. Beim Abholzen benagt er den Stamm rundum in der sogenannten Sanduhrtechnik, wodurch sich dieser auf mittlerer Nagehöhe so stark verjĂŒngt, dass der Baum fĂ€llt. Je nach HĂ€rte des Holzes kann ein Biber in einer Nacht einen bis zu 50 Zentimeter dicken Baum fĂ€llen.
Biber halten keinen Winterschlaf. Sie sind auch im Winter im Wasser und an Land aktiv und auf Nahrungssuche.cite-ref-schwab-9-0[9] Als zusĂ€tzlichen Nahrungsvorrat lagern die Biber im Herbst direkt vor dem Eingang der Burg Zweige und Ăste. Wenn die WasseroberflĂ€che mit dickem Eis bedeckt ist und die Biber gezwungen sind, in der Burg zu bleiben, können sie die gelagerten Ăste tauchend erreichen und sich von der Rinde ernĂ€hren. Im Januar bis Februar findet die Paarung statt.cite-ref-schwab-9-1[9]
In ihren Revieren, vor allem in der NĂ€he der Burg, haben Biber bestimmte Stellen, an denen sie bevorzugt aus dem Wasser aussteigen und an Land auf Nahrungssuche gehen. An diese Ausstiegsstellen schlieĂen sich regelrechte Trampelpfade an, die wegen der regelmĂ€Ăigen Benutzung meist frei von Vegetation sind. Dort, wo die Biber bei der Nahrungsaufnahme nicht gestört werden, reichen ihre Pfade mitunter bis zu 50 m weit vom Wasser weg. Neben den Nagespuren an den BĂ€umen sind diese Biberwechsel oft die ersten und einzigen Merkmale, an denen das Vorhandensein von Bibern bemerkt wird.cite-ref-10[10]
Biberbauten
Die Biberbauten bestehen aus Wohnbauten und Biberdamm, teils ins ufernahe Erdreich gegraben, teils aus herbeigeschlepptem Baumaterial errichtet: lose (abgenagte) Ăste, Zweige, Steine, Schlamm. Biber nutzen auch, am Fallort, von ihnen gefĂ€llte BĂ€ume bis zu einem Stammdurchmesser von 80 Zentimetern.
Wohnbauten
Im Biberrevier befinden sich in der Regel zwei bis vier (manchmal bis zu zehn) Wohnbaue unterschiedlichster Form. Der Eingang zum Wohnkessel ist immer unter dem Wasserspiegel, der Wohnkessel selbst liegt ĂŒber Wasser. Der Wohnraum im Inneren kann einen Durchmesser bis zu 120 Zentimetern und eine Höhe bis zu 60 Zentimetern erreichen. Ist die Uferböschung steil genug, grĂ€bt sich der Biber eine Höhle hinein und vernetzt sie mit Biberröhren. Das können Fressröhren, Fluchtröhren und Spielröhren sein. Befindet sich im Biberdamm oder in einem inselartigen, vollstĂ€ndig von Wasser umgebenen Bauwerk aus geeignetem Baumaterial ein Wohnbau, spricht man von Biberburg. FĂ€llt der Wohnbau trocken, wird er verlassen, da dann Feinde erleichterten Zugang haben.
BiberdÀmme
Biber sind fĂŒr ihre Dammbauten bekannt, mit denen sie BĂ€che aufstauen und sogar kĂŒnstliche Teiche anlegen. Der Damm trĂ€gt primĂ€r dazu bei, einen Wasserstand ĂŒber dem Eingang zum Wohnbau von möglichst 60 Zentimetern und einen sichernden Wasserbereich um die Burg herum zu gewĂ€hrleisten. BiberdĂ€mme in flieĂenden GewĂ€ssern sind bei starken RegenfĂ€llen bedroht, fortgerissen zu werden. Biber können ihren Damm öffnen, um Hochwasser rascher ablaufen zu lassen und ihren Damm so zu schĂŒtzen. Damit regulieren sie den Wasserstand ihres GewĂ€sserbereiches und ermöglichen so, dass auch empfindlichere Wasserpflanzen im Teich gedeihen, welche dem Biber als Nahrung dienen können. BiberdĂ€mme bedĂŒrfen insbesondere in FlieĂgewĂ€ssern stĂ€ndiger Aufwendungen.
Der vermutlich gröĂte Biberdamm im Wood-Buffalo-Nationalpark in Alberta in Nordwestkanada ist 850 Meter lang. Entsprechend den Forschungen von Jean Thie haben wohl viele Generationen in Jahrzehnten an diesem Damm gebaut.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Der Dammbau des Bibers bewirkt, dass es zu einer Hebung des Grundwasserspiegels kommt. Vom Biber gestaltete Landschaften wirken als Retentionsraum, und das durch DĂ€mme zurĂŒckgehaltene Wasser kann ĂŒbermĂ€Ăiger Trockenheit in der Landwirtschaft entgegenwirken.cite-ref-13[13]
NatĂŒrliche Feinde
Prinzipiell kommen BraunbĂ€r, Eurasischer Luchs, Puma und Wolf als JĂ€ger in Frage. Der Jagddruck hĂ€ngt dabei natĂŒrlich vom Vorkommen dieser Arten ab und ist regional sehr unterschiedlich. Wölfe können BiberbestĂ€nde deutlich regulieren, mit Auswirkungen auf den Wasserhaushalt ganzer Ăkosysteme.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15]
Parasiten
Die hÀufigsten Parasiten beim Biber sind der Saugwurm Stichorchis subtriquetrus, der im Magen lebende Fadenwurm Travassosius rufus, der BiberkÀfer (Platypsyllus castoriscoleopteran), Pelzmilben der Gattung Schizocarpuscite-ref-16[16] sowie Einzeller wie Kryptosporidien und Giardia intestinalis.cite-ref-17[17]
Konflikte mit Menschen
Wegen ihres BĂ€umefĂ€llens sind Biber insbesondere in der Forstwirtschaft unbeliebt. Obwohl sie meist jĂŒngere BĂ€ume nutzen, werden teilweise auch ausgewachsene BĂ€ume angenagt oder gefĂ€llt. Handelt es sich um forstwirtschaftlich bedeutende Baumarten, kann der Schaden betrĂ€chtlich sein. Einzelne BĂ€ume können mit einer Manschette aus Maschendraht geschĂŒtzt werden. Im Sommerhalbjahr nutzt der Biber auch FeldfrĂŒchte (ZuckerrĂŒbe, Mais) in GewĂ€ssernĂ€he. FraĂschĂ€den auf Feldern wurden mehrfach berichtet.
Dort, wo es zugelassen wird, kann es durch Aufstauen von GewĂ€ssern zu groĂflĂ€chigen Ăberschwemmungen kommen. Handelt es sich dabei nur um gelegentliche Hochwasserereignisse, kommen die Baumarten des Auwaldes (v. a. Weiden und Erlen) gut damit zurecht. Bei einer andauernden Stauung sterben alle BĂ€ume im Bereich der neuen WasserflĂ€che ab.cite-ref-18[18] Dammbauten von Bibern in StraĂennĂ€he oder an UnterfĂŒhrungen können zu UnterspĂŒlungen fĂŒhren. Manchmal werden Wohnhöhlen im Hochwasserschutz angelegt. Diese fĂŒhren im Hochwasserfall zu instabilen Deichen und im schlimmsten Fall zum Deichbruch.cite-ref-19[19]
Die Populationen von Schweden, Finnland, Polen und im Baltikum ausgenommen ist der EuropĂ€ische Biber in der EuropĂ€ischen Union eine streng zu schĂŒtzende Artcite-ref-20[20]. Die wachsende Population etwa in Mecklenburg-Vorpommern stellt Landwirtschaft und GewĂ€sserschutz zunehmend vor Probleme, so dass es BemĂŒhungen gab, den europĂ€ischen Schutzstatus des Bibers einzuschrĂ€nken.cite-ref-21[21]
In Deutschland ist die Art streng geschĂŒtzt,cite-ref-22[22] so dass auch fĂŒr Erzeugnisse aus Exemplaren dieser Art (wie MĂŒtzen) Vermarktungs- und Besitzverbote sowie fĂŒr ihre Fortpflanzungs- und RuhestĂ€tten (wie ihre Burg) Zugriffsverbote bestehen.cite-ref-23[23]
Um den Konflikt zwischen Artenschutz und menschlichen Interessen zu entschÀrfen, setzen einige LÀnder auf ein gezieltes Bibermanagement.
Der Biber wird immer mehr als mögliche SchlĂŒsselspezies im Kampf gegen KlimaschĂ€den angesehen.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]
Evolution und Systematik
Innere Systematik
Die Biber bilden eine Familie innerhalb der Ordnung der Nagetiere. Es ist mit Castor nur eine Gattung in der nördlichen HemisphĂ€re verbreitet. Der Ursprung der Biber reicht bis in das ausgehende EozĂ€n zurĂŒck. Im Laufe der Stammesgeschichte bildeten sich zahlreiche Formen aus, die rund 30 Gattungen entsprachen. Die ursprĂŒnglichste Gruppe bildet die Unterfamilie der Agnotocastorinae, deren Mitglieder noch zahlreiche Merkmale mit ihren VorgĂ€ngern teilen, die in den hauptsĂ€chlich in Nordamerika nachgewiesenen Eutypomyidae zu suchen sind. Die weiteren Bibervertreter können prinzipiell in zwei Gruppen aufgeteilt werden: eine semi-aquatisch lebende und eine an Offenlandschaften angepasste, terrestrisch grabende Gruppe. Die erste umfasst die Unterfamilien der Castorinae, zu der auch Castor gehört, und der Castoroidinae, die unter anderem die bekannteren Gattungen Castoroides (Riesenbiber) und Trogontherium (Altbiber) einschlieĂen. Sie stellen auch ein stammesgeschichtlich jĂŒngeres Glied innerhalb der Entwicklung der Biber dar. Die zweite Gruppe besteht aus den Unterfamilien der Palaeocastorinae und der Migmacastorinae, welche auf das OligozĂ€n und das MiozĂ€n beschrĂ€nkt sind. Sie entstand aufgrund der sich abkĂŒhlenden KlimaverhĂ€ltnisse im Verlauf des OligozĂ€n und der damit verbundenen Ausbreitung der GrĂ€ser. Allerdings starb sie im MiozĂ€n vermutlich durch Konkurrenz zu anderen Ă€hnlich angepassten SĂ€ugetieren wieder aus. Zu den bedeutendsten Vertretern gehören Palaeocastor und Migmacastor. Laut phylogenetischen Untersuchungen bilden sowohl die semi-aquatisch angepasste als auch die terrestrisch-unterirdisch lebende Gruppe jeweils eine monophyletische Einheit. Bei heutigen Bibern ist aber ebenfalls eine teilweise grabende TĂ€tigkeit bekannt, ebenso wie einige ausgestorbene, primĂ€r semi-aquatische Formen, etwa Steneofiber oder Nothodipoides,cite-ref-28[28]cite-ref-29[29] in ihren Skelettmerkmalen Anpassungen an das Graben zeigen. Dadurch kann angenommen werden, dass der gemeinsame Vorfahre der beiden Gruppen bereits ĂŒber diese Merkmale verfĂŒgte. Das von den heutigen Bibern bekannte charakteristische Benagen von BĂ€umen stellt allerdings ein abgeleitetes Merkmal der semi-aquatischen Gruppe dar. Es entwickelte sich innerhalb dieser lediglich bei Castor und bei Dipoides.cite-ref-30[30]cite-ref-samuels-et-al-2009-27-1[27]cite-ref-31[31]cite-ref-rybczynskiet-al-2010-32-0[32] Letztere Form steht in einer engeren Verwandtschaft zum Alt- und Riesenbiber und nutzte Isotopenuntersuchungen zufolge diese BefĂ€higung nicht zum Dammbau, sondern primĂ€r zur Nahrungsaufnahme.cite-ref-33[33] Molekulargenetischen Analysen zufolge existiert die semi-aquatisch lebende Linie der Biber bereits seit dem Unteren MiozĂ€n. Die Castorinae und die Castoroidinae trennten sich demnach vor rund 19,7 Millionen Jahren auf.cite-ref-xenikoudakis-et-al-2020-34-0[34]
Rezent werden zwei Arten der Gattung Castor unterschieden, der EuropÀische und der Kanadische Biber. Der Kanadische Biber lÀsst sich vom EuropÀischen Biber eindeutig durch seine geringere Chromosomenzahl (40 C. canadensis, 48 C. fiber) unterscheiden. Beide Arten bilden laut genetischen Untersuchungen seit dem Oberen MiozÀn vor etwa 7,7 Millionen Jahren eigenstÀndige Linien.cite-ref-xenikoudakis-et-al-2020-34-1[34] Die Beschreibung verschiedener Unterarten beim EuropÀischen Biber ist nach Meinung einiger Experten eine Folge der Verinselung, nachdem diese Art im 19./20. Jahrhundert schon stark dezimiert war.
⹠EuropÀischer Biber (Castor fiber Linnaeus, 1758)
âą Kanadischer Biber (Castor canadensis Kuhl, 1820)
Stammesgeschichte
Zu den bedeutendsten und mit am hĂ€ufigsten aufgefundenen frĂŒhen Biberformen gehört Palaeocastor, der im Oberen OligozĂ€n und im Unteren MiozĂ€n vor etwa 30 bis 20 Millionen Jahren die offenen Steppenlandschaften des westlichen Nordamerika bewohnte. Er ist die Typusgattung der Palaeocastorinae und war ein kleiner Vertreter mit einem Körpergewicht von maximal 4 Kilogramm. Sein Skelett wies zahlreiche Merkmale fĂŒr eine grabende Lebensweise auf, wobei die Bibergattung vor allem ihre SchneidezĂ€hne einsetzte. Palaeocastor hinterlieĂ komplexe GrabgĂ€nge, die vor allem in der Harrison-Formation in Nebraska und Wyoming ĂŒberliefert sind und die durch einen schraubig gewundenen, in den Untergrund fĂŒhrenden Gang charakterisiert werden. Aufgrund dieser auffĂ€lligen Form sind die GrabgĂ€nge unter der Bezeichnung Daimonelix (âTeufels-Korkenzieherâ) bekannt.cite-ref-35[35]
Zwei bedeutende Bibervertreter des PleistozĂ€n gehören der Gruppe der Castoroidinae an. In Nordamerika lebte in den letzten zwei Millionen Jahren der Riesenbiber (Castoroides ohioensis), der bis zu 250 Zentimeter groĂ wurde. JĂŒngste Funde sind etwa 10.000 Jahre alt, sodass Menschen diesem Biber begegnet sein können. Vorfahren des Riesenbibers sind Arten der Gattung Dipoides (etwa 5 Millionen Jahre alt) und Procastoroides (etwas jĂŒnger). Die in Eurasien heimisch gewesene Gattung Trogontherium gehört wahrscheinlich ebenfalls dieser Abstammungslinie an. Diese Biberart, auch Altbiber genannt, war lĂ€nger als der rezente EuropĂ€ische Biber, aber deutlich schlanker und mit einem krĂ€ftigeren Unterkiefer. Die unteren ExtremitĂ€tenabschnitte waren lĂ€nger, die oberen dafĂŒr kĂŒrzer, was ihm eine agilere Lebensweise ermöglichte mit wohl besser ausgeprĂ€gten SchwimmfĂ€higkeiten.cite-ref-fischer-1991-36-0[36] Trogontherium trat bereits im Oberen MiozĂ€n aufcite-ref-37[37] und ist im Oberen PliozĂ€n von Fundstellen wie Tegelen (Niederlande) und Mosbach (im Stadtgebiet von Wiesbaden, Hessen) bekannt. Im jĂŒngeren MittelpleistozĂ€n starb diese Biberart aus. Zu den jĂŒngsten Funden gehören jene aus Bilzingsleben (ThĂŒringen) und Schöningen (Niedersachsen). An letzterem Fundort wurde 2003 ein relativ vollstĂ€ndiges Skelett geborgen.cite-ref-38[38]
Der Ursprung der heutigen Biber liegt möglicherweise bereits im MiozĂ€n. In dieser Zeit tritt Sinocastor in China und der Mongolei auf, der aufgrund der SchĂ€delgestaltung sehr nahe mit Castor verwandt ist. Möglicherweise könnte das fĂŒr eine asiatische Herkunft der Biber sprechen.cite-ref-rybczynskiet-al-2010-32-1[32] Der frĂŒheste Nachweis eines modernen Bibers in Nordamerika datiert ebenfalls in das spĂ€te MiozĂ€n vor rund 7 Millionen Jahren, umfasst aber nur einige BackenzĂ€hne.cite-ref-39[39] Fossil sind die modernen Biber recht hĂ€ufig nachgewiesen. In Europa kommt der EuropĂ€ische Biber unter anderem an den bedeutenden Fundstellen von Bilzingsleben und Schöningen sympatrisch zusammen mit dem Altbiber vor.cite-ref-fischer-1991-36-1[36]cite-ref-40[40]
Kulturaspekte
⹠Architektur: Die eingÀngige Form des Biberschwanzes war Namensgeber bei einer Sorte Dachziegel.
âą ErnĂ€hrung: Biberfleisch gebraten oder gedĂ€mpft, insbesondere Biberschwanz als Fastenspeise, weil nicht als Fleisch, sondern als der âfischigeâ Teil des Bibers angesehen (Fortbewegung im Wasser). Im Konzil von Konstanz von 1414/18 wurde beschlossen âBiber, Dachs, Otter â alles genugâ und schlieĂlich erklĂ€rte 1754 der Jesuitenpater Charlevoix: âBezĂŒglich des Schwanzes ist er ganz Fisch, und er ist als solcher gerichtlich erklĂ€rt durch die Medizinische FakultĂ€t in Paris, und im Verfolg dieser ErklĂ€rung hat die Theologische FakultĂ€t entschieden, dass das Fleisch wĂ€hrend der Fastenzeit gegessen werden darf.â Als beavertail (âBiberschwanzâ) wird in Kanada eine weit verbreitete SĂŒĂigkeit bezeichnet. Es handelt sich um ein mit Zimtzucker bestreutes, warmes FettgebĂ€ck in Form eines Biberschwanzes, in der Zubereitungsweise vergleichbar mit Krapfen. Wegen seines Schutzstatus darf der Biber heute nicht mehr gejagt und sein Fleisch nicht gehandelt werden. Ende 2025 bemĂŒhten sich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und Brandenburgs BauernprĂ€sident Henrik Wendorff darum, den Biber in Deutschland wieder bejagen zu können.cite-ref-41[41] Fiele der Schutzstatus, könnte auch das Fell wieder genutzt werden.
âą Metaphorik und Fabel: Der auf die Antike zurĂŒckgehenden europĂ€ischen Literatur- und Fabeltradition (etwa dem Physiologus) zufolge beiĂt der Biber bei Gefahr seine Hoden ab, wenn er bemerkt, einem menschlichen JĂ€ger sonst nicht mehr entkommen zu können. Dieses MissverstĂ€ndnis beruhte darauf, dass man fĂ€lschlich annahm, das Bibergeil, auf das es die BiberjĂ€ger der Vergangenheit hauptsĂ€chlich abgesehen hatten, werde in den Hoden des Tieres produziert. Demnach hĂ€tte das Tier auf diese Weise dem JĂ€ger ĂŒberlassen, worauf es dieser abgesehen hatte, und wĂ€re dafĂŒr selber mit dem Leben davongekommen. Diese Vorstellung wurde auch allegorisch auf das menschliche Leben ĂŒbertragen: Der JĂ€ger entspricht dabei dem Teufel, dem der Mensch nur entkommen kann, wenn er sich dessen entledigt, worauf es der Teufel abgesehen hat, nĂ€mlich seiner SĂŒnden. Gleichzeitig wurde der Biber durch den Mythos vom AbbeiĂen der Hoden auch als schlechtes Omen angesehen oder als Symbol der Friedfertigkeit ausgelegt, da er ein Opfer erbringt, um dem Konflikt mit den JĂ€gern aus dem Weg zu gehen.cite-ref-42[42]
âą Literatur: Der Biberpelz; diebische Komödie von Gerhart Hauptmann. In einigen Fabeln wird der Biber Meister Bockert genannt. In Lewis Carrolls Ballade The Hunting of the Snark (dt./engl. in der Insel-BĂŒcherei 934) gehört ein klöppelnder Biber zur ansonsten nur mit Menschen besetzten Snark-Jagdgesellschaft.
âą Film: Die Biber BrĂŒder (engl. The Angry Beavers); Trickserie ĂŒber zwei BiberbrĂŒder, die als Junggesellen allerlei skurrile Abenteuer erleben. In der Komödie Zombiber werden Horrorfilme parodiert, indem friedliche, Pflanzen fressende Tiere als Zombies dargestellt werden.
âą Namensgebung/Heraldik: das Tier Biber ist in der Regel Namensgeber der zahlreichen Biberorte und -FlĂŒsse/BĂ€che in Deutschland. Diese Namen sind meist keltischen Ursprungs und leiten sich vom keltischen Wort bior, bzw. dem niederdeutschen bever ab (vgl. Bieber und das Wappen von Westbevern im MĂŒnsterland.)
âą Werbung: Maskottchen einer Baumarktkette (Assoziation Dammbau, Konstruktion, Do it yourself, FleiĂ, Bastler) sowie fĂŒr eine (Kinder-)Zahnpasta, (Assoziation: NagezĂ€hne, Nahrung, Lebensunterhalt, Zahnpasta, Zahnpflege); kurze Comics auf Kartonverpackung sollen zum ZĂ€hneputzen animieren.
âą Symbolik: Wegen des weitverbreiteten Pelzhandels spielt der Biber in Nordamerika eine gewisse Rolle als Emblem- und Wappentier. Er ist das âNationaltierâ sowohl von Kanada als auch der Bundesstaaten New York und Oregon. Aufgrund seiner âBautĂ€tigkeitâ und des Rufes, ein besonders fleiĂiges Tier zu sein, findet der Biber â vornehmlich im angelsĂ€chsischen Raum â breite Verwendung als UniversitĂ€tsmaskottchen, so durch das Massachusetts Institute of Technology, das California Institute of Technology, die Oregon State University sowie die London School of Economics and Political Science.
âą Seit 2009 wird am 7. April mit dem Internationalen Tag der Biber auf die Situation des Tieres aufmerksam gemacht. Das Datum wurde zu Ehren der US-amerikanischen Biber-Forscherin Dorothy Burney Richards (1894â1985) gewĂ€hlt.cite-ref-43[43]
Siehe auch
Literatur
âą Wadim W. Djoshkin, Wladimir G. Safonow: Die Biber der Alten und der Neuen Welt (= Die Neue Brehm-BĂŒcherei. Band 437). A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1972, ISSN 0138-1423.
âą Dietrich Dolch, Dietrich Heidecke, Jana Teubner, Jens Teubner: Der Biber im Land Brandenburg. In: Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg. Bd. 11, Nr. 4, 2002, ISSN 0942-9328, S. 220â234.
âą Ben Goldfarb: Eager â The Surprising, Secret Life of Beavers and Why They Matter. Chelsea Green Publishing, 2019, ISBN 978-1-60358-908-6.
âą D. Heidecke: Taxonomische Aspekte des Artenschutzes am Beispiel der Biber Eurasiens. In: Hercynia. NF Bd. 22, Nr. 2, 1986, ISSN 0018-0637, S. 146â161.
âą Gustav Hinze: Unser Biber (= Die Neue Brehm-BĂŒcherei. Band 111). 3., unverĂ€nderte Auflage, Nachdruck der 2. Auflage von 1960. Westarp-Wissenschaften-Verlags-Gesellschaft, Hohenwarsleben 2003, ISBN 3-89432-489-9.
âą Lewis Henry Morgan: The American beaver and his works. Lippincott, Philadelphia PA 1868, Faksimile.
âą Gerhard Schwab, Markus Schmidbauer: Beaver (Castor fiber L., Castoridae) management in Bavaria. In: Denisia. Bd. 9, 2003, ISSN 1608-8700, S. 99â106 (zobodat.at [PDF; 727 kB]).
âą Gerhard Schwab u. a.: Biber in Bayern: Biologie und Management / Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt. Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt LfU, Augsburg 2009, ISBN 978-3-940009-20-3.
âą Hubert Weinzierl: Biber: Baumeister der Wildnis. Bund Naturschutz Service, Lauf an der Pegnitz 2003, ISBN 3-9808986-0-1.
âą Volker Zahner, Markus Schmidbauer, Gerhard Schwab: Der Biber. Die RĂŒckkehr der Burgherren. Buch- und Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2005, ISBN 3-935719-32-9.
âą Barbara Petersen et al.: Das europĂ€ische Schutzgebietssystem Natura 2000. Ăkologie und Verbreitung von Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland. Band 2: Wirbeltiere (= Schriftenreihe fĂŒr Landschaftspflege und Naturschutz. Heft 69, Bd. 2). Bundesamt fĂŒr Naturschutz, Bonn â Bad Godesberg 2004, ISBN 3-7843-3620-5. â Das Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) veröffentlichte im Februar 2005 zwei FachbĂŒcher als Hilfestellung zum Umgang mit den Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland. Es legte damit erstmals die relevanten Grundlagendaten fĂŒr FFH-Arten gebĂŒndelt vor, die man benötigt bei der Umsetzung der europĂ€ischen Richtlinie zum Beispiel bei Fragen der Planung, zu Berichtspflichten und bei UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfungen. Das Werk stellt alle in Deutschland heimischen Arten, die unter die FFH-Richtlinie fallen, detailliert vor â darunter auch den Biber. Tabellen nennen
âą den wissenschaftlichen und deutschen Artnamen mit EU-Code,
âą Angaben zur Systematik/Taxonomie, zu den artspezifischen Kennzeichen, zur Verbreitung der Art sowie zur Verantwortlichkeit Deutschlands fĂŒr die Erhaltung der jeweiligen Art in der EU.
âą die wesentlichen Daten zu Biologie und Ăkologie, zu GefĂ€hrdung und Schutz sowie
âą weiterfĂŒhrende Hinweise zur Erfassung der Art, zum Forschungsbedarf und zu Art-Experten.
Weblinks
Commons
: Biber
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Biber
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Muss der Biber sterben? Streit um einen Exoten auf Feuerland â Ethikdiskussion am Beispiel des Bibers
âą Freund Biber, besser als sein Ruf
âą Eurasiatischer Biber
âą Die Biberburg â Die Website rund um den Biber
âą waldwissen.net: Der Biber â Landschaftsgestalter mit Konfliktpotenzial
âą Biber â Baumeister der Wildnis (Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt) (PDF; 1,3 MB)
âą spurenjagd.de â Website mit Datensammlung zu Biberspuren
âą Biber â Informationen des Bundesamts fĂŒr Umwelt
Einzelnachweise
cite-note-11. â Biber: von althochdeutsch bibar, âBraunbraunerâ, dunkelbraunes Tier, Biber; Reduplikation zu bĂ«r, Brauner, und wie lateinisch fiber von indogermanisch bher(o), braun. Vgl. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage, hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck (â21. unverĂ€nderte Auflageâ) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 73 f.
cite-note-22. â Guy Musser: Beaver. In: EncyclopĂŠdia Britannica. Abgerufen am 12. April 2012 (englisch).
cite-note-test-55. â Nordamerikanischer Biber (PDF; 39 kB) auf Alaska.gov.
cite-note-kitchener-66. â Andrew Kitchener: Beavers. Whittet, London 2001, ISBN 1-873580-55-X, S. 144.
cite-note-77. â Gerold Stocker: Biber (Castor fiber L.) in der Schweiz (Memento des Originals vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.unine.ch (PDF; 13,6 MB). Eidgenössische Anstalt fĂŒr das forstliche Versuchswesen, August 1985. S. 12. Stocker verweist auf: Richard, P.B., 1962: DĂ©termination du sexe du castor vivant (Castor fiber).
cite-note-88. â Andreas Krebs: Die Biber sind zurĂŒck. (Memento vom 11. April 2021 im Internet Archive) In: NatĂŒrlich. Ausgabe 1/2007, abgerufen am 17. Januar 2014 (PDF).
cite-note-schwab-99. â Gerhard Schwab: Biologie des Bibers. Seminarmanuskript 2004 PDF-Datei.
cite-note-1010. â Amelie Zander, Janine MeiĂner, Axel Mitzka: Biberspuren lesen. (PDF; 3,5 MB) Naturpark â Verein DĂŒbener Heide e. V, 2018, S. 19, abgerufen am 6. Januar 2024.
cite-note-1111. â ORF-Science: Riesiger Biberdamm via Weltall entdeckt (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) vom 12. Mai 2010, gesehen am 25. Oktober 2015; ORF-Artikel enthĂ€lt URL zu Jean Thie sowie dem Original-Artikel der Los Angeles Times
cite-note-1212. â dpa: Riesiger Biberdamm ist aus dem Erdorbit zu sehen. In: stern.de. G+J Medien GmbH, 12. Mai 2010, abgerufen am 24. April 2023.
cite-note-1313. â https://www.noe.gv.at/noe/Naturschutz/Wildtier_Biber.html Land NĂ: Der Biber (Castor fiber): Der Biber als Landschaftsgestalter; abgerufen am 26. MĂ€rz 2023
cite-note-1414. â mdr.de: Wenn der Wolf den Biber frisst | MDR.DE. Abgerufen am 8. Januar 2024.
cite-note-1717. â JĂșlia Bystrianska, I. PapajovĂĄ, ÄœubomĂr Ć miga, JindĆich Ć oltĂœs, ViktĂłria MajlĂĄthovĂĄ, Igor MajlĂĄth, Filip GomboĆĄ, JĂĄn Kleban: First report on parasites of European beavers in the Slovak Republic. In: Parasitology Research. 2020, Band 120, Nummer 1, S. 355â358 doi:10.1007/s00436-020-06943-6.
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cite-note-2020. â Anhang IV a) der FFH-Richtlinie; auch Anhang II (Art von gemeinschaftlichem Interesse, also zur Ausweisung von besonderen Schutzgebieten), siehe Anhang II der FFH-Richtlinie www.ffh-gebiete.de abgerufen im Oktober 2012, zu Anhang IV und V Anhang IV und V der FFH-Richtlinie www.ffh-gebiete.de abgerufen im Oktober 2012; schwedische, finnische, polnische und baltische Populationen in Anhang V
cite-note-2121. â Petition 69382 (Artenschutz â Aufnahme des Bibers in den Anhang V der FFH-Richtlinie) vom 10.01.2017. In: Petition. Deutscher Bundestag, abgerufen am 19. MĂ€rz 2017. ; 1056 Zeichnungen; mit Beschluss vom 7. Juni 2018 (Az.: Pet 2-18-18-2770-039370) abgeschlossen, ohne daĂ dem Anliegen entsprochen werden konnte
cite-note-2222. â Sabine Gaudzinski-Windheuser untersuchte fast 2000 BiberzĂ€hne und mehr als 500 Biberknochen, die in Bilzingsleben, einer 400.000 Jahre alten archĂ€ologischen StĂ€tte, ausgegraben wurden. Die Knochen gehörten zum Eurasischen Biber (Castor Fiber) und dem ausgestorbenen Riesenbiber Trogontherium cuvieri. Schnittspuren deuten darauf hin, dass die Tiere gejagt wurden.
cite-note-2323. â höchster Schutzstatus nach Gesetz ĂŒber Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) § 7 Begriffsbestimmungen Abs. 2 Ziff. 14 b) BNatSchG, Verbote nach § 44 Vorschriften fĂŒr besonders geschĂŒtzte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten Abs. 1 und 2 BNatSchG, Strafandrohungen nach § 71 BNatSchG
cite-note-2424. â @NatGeoDeutschland: Biber: Geheimwaffe im Kampf gegen KlimaschĂ€den. 30. August 2018, abgerufen am 24. April 2023.
cite-note-2525. â Minnig S., Werdenberg N. et al.: Der Natur abgeschaut: "Beaver Dam Analogs" - Innovative und kostengĂŒnstige Revitalisierungsmethode fĂŒr natĂŒrlichere FliessgewĂ€sser. April 2022, abgerufen am 24. April 2023 (deutsch).
cite-note-2626. â Ăkologie: Das MĂ€rchen vom Wolf. Abgerufen am 24. April 2023.
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cite-note-xenikoudakis-et-al-2020-3434. â Georgios Xenikoudakis, Mayeesha Ahmed, Jacob Colt Harris, Rachel Wadleigh, Johanna L. A. Paijmans, Stefanie Hartmann, Axel Barlow, Heather Lerner und Michael Hofreiter: Ancient DNA reveals twenty million years of aquatic life in beavers. Current Biology 30, 2020, S. R110âR111, doi:10.1016/j.cub.2019.12.041.
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cite-note-4040. â Thijs van Kolfschoten: Die KleinsĂ€ugerfunde aus dem Reinsdorf-Interglazial von Schöningen. In: Hartmut Thieme (Hrsg.): Die Schöninger Speere. Mensch und Jagd vor 400.000 Jahren. Theiss u. a., Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89646-040-0, S. 112â117.
cite-note-4141. â Spiegel online (Hrsg.): Steht der Biber bald auf der Speisekarte?, 14. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
cite-note-4242. â Meinolf Schumacher: Der Biber â ein Asket? Zu einem metaphorischen Motiv aus Fabel und âPhysiologusâ. In: Euphorion. Band 86, 1992, ISSN 0014-2328, S. 347â353.
cite-note-4343. â Internationaler Tag des Bibers. Abgerufen am 7. April 2023.